BitSpirit: Ein Geist im BitTorrent-Netzwerk

Ohne Update als Geist im BitTorrent-Netzwerk unterwegs: BitSpirit.
Ohne Update als Geist im BitTorrent-Netzwerk unterwegs: BitSpirit.
Unter den zahlreichen Filesharing-Programmen gibt es eine Vielzahl an guten und soliden Clients, die jedoch technisch derzeit nicht weiterentwickelt werden. Dennoch können Nutzer diese Werkzeuge gut anwenden, um gewünschte Inhalte zu finden und herunterzuladen. Eines dieser Programme ist BitSpirit, von dem es seit 2010 keine neuen Versionen mehr gibt.

Das Peer-to-Peer-Programm gibt es in einer webbasierten und einer mobilen Variante. Ob ein Download über BitSpirit legal ist oder Nutzer eine Abmahnung befürchten müssen, klärt der folgende Artikel.

BitSpirit: Wie funktionieren Download und Filesharing hier?

BitSpirit ist ein Torrent-Client, der kostenlos verfügbar ist und im BitTorrent-Netzwerk unterwegs ist. Der Client bietet eine Suchoption und lässt sich in etwa 21 Sprachen nutzen. Ursprünglich für chinesische Nutzer entwickelt, ist das Programm heute international anwendbar.

In der Webversion funktioniert BitSpirit auf Windows XP, 7 und höher. Für macOS oder andere Systeme ist das Programm nicht verfügbar, sodass eine Anwendung von BitSpirit auf Linux nur über Umwegen in einigen Fällen möglich ist. Die mobile Variante von BitSpirit läuft auf Android und iOS.

Was macht BitSpirit besonders?

Über das Programm besteht die Möglichkeit, einzelne Teile einer Torrent-Datei herunterzuladen. Das ist von Vorteil, falls Fragmente Fehler aufweisen. So muss nur dieser Teil erneut von einer anderen Quelle heruntergeladen werden anstatt der gesamten Torrent-Datei. Da es sich um ein P2P-Programm handelt, wird der Nutzer auch hier gleichzeitig mit dem Download zum Anbieter der Inhalte, was zu einer Abmahnung führen kann.

Ist die Nutzung der BitSpirit-Software legal?

Die BitSpirit-Software ist kostenlos erhältlich.
Die BitSpirit-Software ist kostenlos erhältlich.
In Deutschland können Torrent-Clients legal genutzt werden. Wichtig ist hier, welche Inhalte heruntergeladen und geteilt werden. Handelt sich dabei um nicht urheberrechtlich geschützte Dateien, muss bei einer Nutzung mit keiner Abmahnung gerechnet werden.

Sind die Inhalte allerdings geschützt, liegt bei einem Download und einer Weiterverbreitung eine Urheberechtsverletzung durch Filesharing vor. Dies mahnen spezialisierte Kanzleien oftmals ab. Nutzer, die eine solche Abmahnung erhalten haben, sollten sich an einen Anwalt wenden.

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